Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit beim Laserhandschweißen prüfen
Laserhandschweißen kann Fertigungszeiten deutlich verkürzen und neue Möglichkeiten eröffnen.
Es kann aber auch zu einer teuren Fehlinvestition werden, wenn Bauteile, Toleranzen, Qualitätsanforderungen, Arbeitssicherheit und der gesamte Fertigungsablauf vor dem Kauf nicht ausreichend geprüft werden.
Fimano betrachtet deshalb nicht nur die mögliche Schweißgeschwindigkeit.

Entscheidend ist, ob Laserhandschweißen unter den tatsächlichen Bedingungen Ihres Unternehmens technisch funktioniert und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Schneller Einstieg: Laser-Wirtschaftlichkeitscheck 200€
Sie möchten zunächst wissen, ob sich eine vertiefte Machbarkeitsprüfung für Ihr Unternehmen überhaupt lohnt?
Der Laser-Wirtschaftlichkeitscheck ist eine klar begrenzte und direkt buchbare Einstiegsdienstleistung.
In einem strukturierten Online-Gespräch betrachten wir:
- Ihre typischen Bauteile,
- Werkstoffe und Materialdicken,
- das bisherige WIG- oder MAG-Verfahren,
- Nahtlängen und Stückzahlen,
- aktuelle Schweißzeiten,
- Vor- und Nacharbeit,
- Qualitätsanforderungen,
- geplante Investitionskosten,
- sowie erste Anforderungen an Laserschutz und Arbeitssicherheit.
Das erhalten Sie
Nach dem Gespräch erhalten Sie eine kompakte Einschätzung zu folgenden Punkten:
- grundsätzliche Eignung Ihrer Bauteile,
- mögliche wirtschaftliche Potenziale,
- wichtige technische Risiken,
- grober Vergleich mit WIG oder MAG,
- erkennbare Kosten für Vor- und Nacharbeit,
- erste Abschätzung notwendiger Sicherheitsmaßnahmen,
- sowie eine klare Empfehlung für den nächsten Schritt.
Der Wirtschaftlichkeitscheck ist eine erste belastbare Orientierung.
Er ersetzt keine praktische Machbarkeitsprüfung an realen Bauteilen und keine Nullserie.
Wann ist eine vertiefte Prüfung sinnvoll?
Eine weiterführende Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsprüfung ist sinnvoll, wenn:
- eine Laseranlage angeschafft werden soll,
- mehrere Bauteile regelmäßig gefertigt werden,
- hohe Einsparungen versprochen werden,
- vorhandene WIG- oder MAG-Prozesse ersetzt werden sollen,
- die Bauteilpassung kritisch ist,
- Qualitätsanforderungen eingehalten werden müssen,
- Laserschutz und Arbeitsplatzkosten noch nicht bekannt sind,
- oder bereits ein Laser vorhanden ist, aber nicht wirtschaftlich genutzt wird.
Die Dienstleistung von Fimano
Fimano prüft die technische Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit des Laserhandschweißens anhand Ihrer tatsächlichen Bauteile und betrieblichen Anforderungen.
Je nach Aufgabe umfasst die Dienstleistung:
- Analyse der bestehenden Fertigung,
- Auswahl geeigneter Bauteile,
- Bewertung von Werkstoff, Materialdicke und Nahtform,
- Prüfung von Spaltmaß und Bauteiltoleranzen,
- praktische Schweißversuche,
- Herstellung von Musterteilen oder Nullserien,
- Entwicklung geeigneter Laserparameter,
- Bewertung von Nahtqualität und Prozessstabilität,
- Vergleich mit WIG- oder MAG-Schweißen,
- Ermittlung realistischer Fertigungszeiten,
- Bewertung von Vor- und Nacharbeit,
- Abschätzung von Investitions- und Betriebskosten,
- Bewertung notwendiger Sicherheitsmaßnahmen,
- sowie Erstellung einer Entscheidungsvorlage.
Nullserien mit Ihren Bauteilen schweißen
Eine Vorführung an einem einfachen Musterblech sagt wenig darüber aus, ob der Laser später in Ihrer Fertigung zuverlässig funktioniert.
Deshalb werden möglichst reale Kundenbauteile oder repräsentative Muster verwendet.
Bei einer Nullserie wird geprüft:
- ob die Bauteile ausreichend genau passen,
- ob die Nahtvorbereitung geeignet ist,
- ob die geforderte Schweißqualität erreicht wird,
- wie stabil der Prozess bei mehreren Bauteilen läuft,
- welche Parameter funktionieren,
- wie stark der Bedienereinfluss ist,
- ob Nacharbeit erforderlich bleibt,
- und welche Fertigungszeit tatsächlich erreicht wird.
Eine Nullserie zeigt nicht nur, ob eine Naht grundsätzlich geschweißt werden kann.
Sie zeigt, ob der Prozess wiederholbar und für die betriebliche Fertigung geeignet ist.
Situationsbezogene Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
Pauschale Aussagen wie „Der Laser ist fünfmal schneller“ reichen für eine Investitionsentscheidung nicht aus.
Entscheidend ist, was in Ihrem Unternehmen tatsächlich passiert.
Berücksichtigt werden unter anderem:
- aktuelle Schweißzeit,
- mögliche Schweißzeit mit dem Laser,
- Rüst- und Positionierzeiten,
- Bauteilvorbereitung,
- Heften und Spannen,
- Nacharbeit,
- Schleifen und Reinigen,
- Richtaufwand,
- Prüfaufwand,
- Ausschussrisiko,
- Bedienerzeit,
- Personalkosten,
- Stückzahl und Wiederholhäufigkeit,
- Auslastung der Anlage,
- Wartung und Betriebskosten,
- Schulung und Qualifizierung,
- Arbeitssicherheitskosten.
Auch die frei werdende Arbeitszeit wird betrachtet.
Wenn ein Mitarbeiter eine Schweißaufgabe deutlich schneller erledigt, kann er früher mit dem nächsten Fertigungsschritt beginnen.
Der wirtschaftliche Vorteil entsteht deshalb nicht nur durch mehr Schweißmeter, sondern möglicherweise durch eine höhere Gesamtproduktivität.
Gefährdungsbeurteilung und Sicherheitskosten berücksichtigen
Beim Laserhandschweißen darf die Arbeitssicherheit nicht erst nach dem Kauf betrachtet werden.
Je nach Anlagen- und Arbeitsplatzkonzept können erforderlich sein:
- Laserschutzbereich,
- Einhausung oder Laserschutzkabine,
- Laserschutzwände,
- Zugangskontrolle,
- Absaugung,
- geeignete Schutzkleidung,
- Laserschutzbrillen,
- Laserschutzbeauftragter,
- Gefährdungsbeurteilung,
- Betriebsanweisungen,
- Unterweisungen,
- Prüfungen und Dokumentation,
- organisatorische Schutzmaßnahmen.
Diese Punkte verursachen Kosten und beeinflussen die tatsächliche Wirtschaftlichkeit.
Fimano bewertet deshalb nicht nur den Preis der Laseranlage, sondern auch die voraussichtlichen Kosten für einen sicheren und betrieblich geeigneten Arbeitsplatz.
Den gesamten Prozess betrachten
Laserhandschweißen ist kein isolierter Arbeitsgang.
Vor dem Schweißen
- Konstruktion,
- Bauteiltoleranzen,
- Schneid- und Kantenqualität,
- Reinigung,
- Spaltmaß,
- Heftung,
- Positionierung,
- Spanntechnik.
Während des Schweißens
- Laserleistung,
- Schweißgeschwindigkeit,
- Fokuslage,
- Pendelparameter,
- Drahtzufuhr,
- Schutzgas,
- Brennerhaltung,
- Bedienereinfluss,
- Prozessstabilität.
Nach dem Schweißen
- optische Prüfung,
- weitere Prüfungen,
- Nacharbeit,
- Schleifen,
- Richten,
- Reinigung,
- Dokumentation,
- Freigabe des Bauteils.
Nur wenn der gesamte Ablauf verbessert wird, entsteht ein belastbarer wirtschaftlicher Vorteil.
So gehen wir vor
1. Erstgespräch
Im ersten Gespräch klären wir:
- welche Bauteile gefertigt werden,
- welche Werkstoffe und Materialdicken vorkommen,
- welche Schweißverfahren heute eingesetzt werden,
- welche Qualitätsanforderungen bestehen,
- welche Stückzahlen gefertigt werden,
- wie hoch Schweißzeit und Nacharbeit sind,
- und welches Ziel erreicht werden soll.
2. Auswahl der passenden Leistungsstufe
Je nach Ausgangssituation entscheiden wir gemeinsam:
- ob der Laser-Wirtschaftlichkeitscheck ausreicht,
- ob praktische Schweißversuche notwendig sind,
- ob eine Nullserie sinnvoll ist,
- oder ob eine vollständige Prozess- und Investitionsbewertung benötigt wird.
3. Verbindliches Angebot
Sobald Aufgabe und Umfang ausreichend verstanden sind, erhalten Sie ein konkretes und verbindliches Angebot.
Darin werden festgelegt:
- Umfang der Analyse,
- Anzahl der Bauteile oder Muster,
- praktische Schweißversuche,
- Prüf- und Bewertungsumfang,
- Wirtschaftlichkeitsbetrachtung,
- Sicherheitsbewertung,
- Zeitbedarf,
- Voraussetzungen,
- und Kosten.
4. Praktische Versuche und Nullserie
Die ausgewählten Bauteile werden unter möglichst realistischen Bedingungen geschweißt.
Dabei werden Parameter entwickelt, Ergebnisse dokumentiert und mehrere Bauteile miteinander verglichen.
5. Qualitätsbewertung
Je nach Anforderung können eingesetzt werden:
- Sichtprüfung,
- Maßkontrolle,
- Bruchprobe,
- Makroschliff,
- Biegeprüfung,
- oder weitere geeignete Prüfverfahren.
Eine optisch schöne Naht allein reicht für eine belastbare Bewertung nicht aus.
6. Wirtschaftlichkeitsberechnung
Die Ergebnisse werden mit dem bisherigen WIG- oder MAG-Verfahren verglichen.
Berücksichtigt werden:
- tatsächliche Fertigungszeit,
- Vor- und Nacharbeit,
- Personalaufwand,
- Prozesssicherheit,
- Ausschussrisiko,
- Investition,
- Betriebskosten,
- Sicherheitskosten,
- und realistische Auslastung.
7. Entscheidungsvorlage
Am Ende erhalten Sie eine klare Einschätzung:
- welche Bauteile geeignet sind,
- welche Grenzen bestehen,
- welche Qualität erreichbar ist,
- welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen,
- welche zusätzlichen Investitionen notwendig sind,
- und ob der Einsatz wirtschaftlich sinnvoll erscheint.
Erfahrung aus der Praxis
Fimano verbindet praktische Erfahrung in WIG-, MAG- und Laserhandschweißprozessen mit Prozessanalyse, Qualität, Arbeitssicherheit und Wirtschaftlichkeitsbewertung.
Der Laser wird deshalb nicht nur als Schweißgerät betrachtet.
Bewertet wird, ob er unter den tatsächlichen Bedingungen Ihres Unternehmens einen stabilen, sicheren und wirtschaftlichen Gesamtprozess ermöglicht.
Ihr Nutzen
Durch eine unabhängige Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsprüfung können Sie:
- Fehlinvestitionen vermeiden,
- geeignete Bauteile gezielt auswählen,
- technische Grenzen früh erkennen,
- reale statt theoretische Fertigungszeiten ermitteln,
- Sicherheitskosten von Anfang an berücksichtigen,
- Qualität und Wiederholbarkeit prüfen,
- Nullserien vor dem Kauf herstellen,
- Angebote von Herstellern besser bewerten,
- WIG, MAG und Laser realistisch vergleichen,
- und eine belastbare Investitionsentscheidung treffen.
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