Praxiswissen aus Schweißtechnik, Richttechnik, Lasertechnik und Arbeitssicherheit
Fimano-AWT steht für technische Schulungen und Dienstleistungen aus der Praxis – für Unternehmen, die Schweißprozesse sicherer beherrschen, Verzug reduzieren, Mitarbeiter qualifizieren oder Arbeitssicherheit verständlich vermitteln möchten.
Im Mittelpunkt steht nicht Theorie um der Theorie willen, sondern die Frage:
Was funktioniert unter realen Bedingungen in Werkstatt, Fertigung und Baustelle?

Über Ottmar Obenhin
Mein Name ist Ottmar Obenhin. Ich bin Metallbaumeister, Lehrschweißer, Schweißfachmann und Betriebswirt mit anerkannter Trainerausbildung.
Seit 1994 arbeite ich in der Schweißtechnik, Anwendungstechnik und technischen Beratung. In dieser Zeit durfte ich zahlreiche Betriebe, Schweißer, Meister, Schweißaufsichten, Fertigungsleiter und technische Entscheider begleiten.
Meine Schwerpunkte sind:
- Flammrichten und thermisches Richten
- MIG/MAG- und WIG-Schweißen
- Laserhandschweißen
- Schweißprozesse und Qualität
- Schweißerqualifizierung und Prüfungen
- Arbeitssicherheit rund um Schweißtechnik, technische Gase und Lasersysteme
Ich kenne die Praxis nicht nur aus Schulungsräumen, sondern aus Werkstätten, Fertigungen, Baustellen, Versuchen und echten Kundenproblemen.
Erfahrung, die aus der Anwendung kommt
Meine berufliche Laufbahn begann 1994 bei AGA Gas Hamburg in der Anwendungstechnik. Dort kam ich früh mit Schweißtechnik, technischen Gasen, Kundenversuchen und praktischer Problemlösung in Kontakt.
In den 1990er Jahren arbeitete ich eng mit erfahrenen Fachleuten aus der Flammrichttechnik zusammen und lernte direkt von Praktikern, die dieses Wissen noch aus der industriellen Anwendung aufgebaut hatten.
Ab dem Jahr 2000 führte ich bei der Linde AG eigene Flammrichtseminare durch. Seitdem habe ich mehreren hundert Teilnehmern das thermische Richten vermittelt und zahlreiche Richtaufgaben direkt bei Kunden begleitet.

Verantwortung im Schweißfachhandel
Neben der Anwendungstechnik war ich über viele Jahre auch in leitender Verantwortung im Schweißfachhandel tätig.
Ich war viele Jahre Geschäftsführer der Gas & More GmbH und der Linde Schweißtechnik GmbH. In dieser Zeit gehörten auch die Schweißhelden zum Bereich der Linde Schweißtechnik GmbH.
Dadurch kenne ich die Branche nicht nur aus der Schulung und Anwendung, sondern auch aus Unternehmensführung, Vertrieb, Kundenbetreuung, Händlerstrukturen und technischen Entscheidungen im Markt.
Diese Erfahrung hilft mir heute, technische Themen nicht isoliert zu betrachten, sondern immer auch im Zusammenhang mit Wirtschaftlichkeit, Organisation und praktischer Umsetzbarkeit.
Dadurch kenne ich nicht nur Verfahren und Normen, sondern auch die Realität in Betrieben:
- Zeitdruck
- Nacharbeit
- Fachkräftemangel
- alte und neue Schweißtechnik
- Qualitätsanforderungen
- unsichere Prozesse
- fehlende praktische Schulung
- Entscheidungen unter wirtschaftlichem Druck
Genau daraus ist Fimano-AWT entstanden.
Branchenkenntnis und industrielle Erfahrung
In über 30 Jahren Schweißtechnik, Anwendungstechnik und technischer Beratung war ich in sehr vielen Industriebetrieben, Automobilwerken, Großunternehmen und Zulieferbetrieben tätig.
Dazu gehören Versuche, Schulungen, Prozessfragen, Richtaufgaben, Anwendungstechnik und technische Abstimmungen in unterschiedlichsten Bereichen der Metallverarbeitung.
Durch diese lange Tätigkeit kenne ich viele Unternehmen, Abläufe und typische Problemstellungen der Branche aus eigener Erfahrung.
Das hilft besonders bei der Einschätzung technischer Aufgaben:
- Was klingt theoretisch gut, funktioniert aber in der Fertigung nicht?
- Wo wird unnötig kompliziert gearbeitet?
- Welche Lösung ist technisch sinnvoll, aber wirtschaftlich nicht tragfähig?
- Wo fehlt nur Schulung?
- Wo braucht es Prozessanalyse, Prüfung oder eine klare technische Entscheidung?
Diese Erfahrung fließt in Seminare, Dienstleistungen und Praxisunterstützung von Fimano-AWT ein.
Wofür Fimano-AWT steht
Fimano-AWT steht für klare, praxisnahe Unterstützung in technischen Fragen.
Keine Herstellerwerbung.
Keine Produktshow.
Keine Theorie ohne Bezug zur Fertigung.
Stattdessen geht es um nachvollziehbare Lösungen:
- Was ist das eigentliche Problem?
- Welche Ursache steckt dahinter?
- Welche Maßnahme hilft wirklich?
- Was kann der Betrieb selbst umsetzen?
- Wo braucht es Schulung, Prüfung oder Prozessabsicherung?
Ziel ist immer, dass Mitarbeiter und Verantwortliche nach einer Schulung oder Beratung besser entscheiden und sicherer handeln können.
Drei Schwerpunkte meiner Arbeit
Flammrichten der neuen Generation
Flammrichten wird in vielen Betrieben noch immer mit einem Kenntnisstand vermittelt, der aus früheren Jahrzehnten stammt. Viele Seminare ähneln inhaltlich noch stark dem, was bereits in den 1990er Jahren gelehrt wurde.
Das reicht heute oft nicht mehr aus.
Bauteile sind präziser, Fertigungsprozesse enger getaktet, Nacharbeit teurer und mechanische Richtprozesse oft aufwendig. Deshalb muss thermisches Richten heute systematischer betrachtet werden.
Ich habe das Flammrichten über die Jahre weiterentwickelt und eigene Richtstrategien aufgebaut. Dabei geht es nicht nur um klassische Wärmefiguren, sondern auch um:
- Vorspannen
- gezielte Dehnungsbehinderung
- Induktionsrichten
- Kombination mit mechanischer Bearbeitung
- Einbindung in den Fertigungsprozess
- wirtschaftliche Bewertung von Richtstrategien
So entsteht das, was ich als Flammrichten der neuen Generation verstehe:
Thermisches Richten nicht als Ausprobieren mit der Flamme, sondern als planbare, reproduzierbare und wirtschaftliche Methode zur Reduzierung von Verzug, Nacharbeit und mechanischem Richtaufwand.
Gerade in Verbindung mit Spanntechnik, Induktion und einer klaren Richtstrategie lassen sich mechanische Richtprozesse häufig deutlich verbessern oder teilweise ersetzen.
Laserhandschweißen realistisch einordnen
Meine Berührung mit Lasertechnik begann nicht erst mit dem aktuellen Trend zum Laserhandschweißen.
Bereits in den 1990er Jahren war ich in der Anwendungstechnik mit Lasertechnik beschäftigt – zu einer Zeit, als die ersten industriellen Schneidlaser breiter in den Markt kamen. Später folgten Schweißlaser für industrielle Hochleistungsanwendungen.
Als vor einigen Jahren die ersten Handlaser zum Schweißen aufkamen, wurde schnell deutlich: Das Verfahren wirkt auf den ersten Blick einfach, wird aber in vielen Betrieben fachlich unterschätzt.
Viele Fragen zu Qualität, Prozessfenster, Bauteiltoleranzen, Nahtvorbereitung, Arbeitssicherheit, Qualifikation und Verfahrensprüfung sind in der Praxis nicht sauber geklärt.
Deshalb habe ich mich intensiv mit dem Laserhandschweißen beschäftigt und arbeite seitdem kontinuierlich am Prozess, an praxisnahen Schulungsformaten und an realistischen Bewertungsmethoden für Betriebe.
Mein Ansatz ist klar:
Laserhandschweißen ist kein Wundermittel. Aber richtig eingesetzt kann es für bestimmte Bauteile und Prozesse sehr wirtschaftlich sein.
Arbeitssicherheit und technische Gase aus der Praxis
Auch im Bereich Arbeitssicherheit kommt meine Erfahrung nicht aus dem Lehrbuch allein.
Über viele Jahre habe ich Experimentalvorträge zu technischen Gasen durchgeführt und Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen beim sicheren Umgang mit Gasversorgungen unterstützt.
Dazu gehören unter anderem:
- Schweißtechnik
- Lebensmitteltechnik
- Chemie
- Medizin
- technische Versorgungssysteme
- zentrale Gasversorgungen
- betriebliche Unterweisungen
Ich habe Sicherheitskonzepte für Gasanlagen erstellt, vorhandene Situationen bewertet und Unterweisungen über längere Zeiträume begleitet.
Der Schwerpunkt liegt dabei immer auf Verständlichkeit und praktischer Umsetzbarkeit.
Mitarbeiter sollen nicht nur unterschreiben, dass sie unterwiesen wurden. Sie sollen verstehen, warum Sauerstoff, Brenngase, Druckgasflaschen, Schläuche, Armaturen und technische Gasversorgungen sicher behandelt werden müssen.
Typische Kunden und Einsatzbereiche
Fimano-AWT arbeitet für metallverarbeitende Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen.
Typische Kunden kommen aus:
- Stahlbau
- Maschinenbau
- Metallbau
- Anlagenbau
- Fahrzeugbau
- Instandhaltung
- Lohnfertigung
- Vorrichtungsbau
- Schweißtechnik und Fertigung
- technischen Bildungseinrichtungen
Die Aufgaben reichen von einzelnen Schulungen bis zur praktischen Unterstützung bei Verzugsproblemen, Prozessfragen, Qualifizierung oder Arbeitssicherheit.
Teilnehmerstimmen und Rückmeldungen
Viele Teilnehmer schätzen besonders den hohen Praxisanteil, die verständliche Erklärung und den direkten Bezug zum betrieblichen Alltag.
Typische Rückmeldungen aus Seminaren:
„Endlich jemand, der zeigt, wie es wirklich funktioniert.“
„Sehr praxisnah und verständlich erklärt.“
„Das Seminar hat direkt Bezug zu unseren Problemen in der Fertigung.“
„Die Mischung aus Erfahrung, Theorie und praktischer Umsetzung war genau richtig.“
„Unsere Mitarbeiter konnten das Gelernte sofort besser einordnen.“
Praxisbeispiele
Verzogene Bauteile wirtschaftlich richten
In vielen Betrieben werden verzogene Bauteile mechanisch gerichtet, überfräst oder im schlimmsten Fall verschrottet.
Durch gezieltes thermisches Richten lassen sich viele Bauteile wirtschaftlich korrigieren. Entscheidend ist, Verzug nicht nur zu sehen, sondern die Ursache und die passende Richtstrategie zu verstehen.


Schweißprozesse stabiler machen
Bei Schweißfehlern wird oft zuerst an Parametern gedreht. In der Praxis liegen die Ursachen aber häufig im Zusammenspiel aus Vorbereitung, Vorrichtung, Nahtzugänglichkeit, Brennerführung, Schutzgas, Werkstoff und Erfahrung der Mitarbeiter.
Fimano-AWT hilft, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen.
Laserhandschweißen sicher einführen
Laserhandschweißen kann sehr wirtschaftlich sein. Es ist aber kein Verfahren, das automatisch jedes Schweißproblem löst.
Bauteil, Toleranz, Sicherheit, Qualität, Qualifikation und Prozessfenster müssen zusammenpassen. Gerade vor einer Investition oder bei ersten Anwendungen ist eine herstellerneutrale Einschätzung wichtig.


Arbeitssicherheit verständlich vermitteln
Technische Gase, Sauerstoff, Brenngase, Schweißarbeitsplätze und Lasersysteme gehören in vielen Betrieben zum Alltag. Genau deshalb werden Risiken oft unterschätzt.
Praxisnahe Unterweisungen und klare Sicherheitskonzepte helfen, Gefahren verständlich zu machen und sicheres Verhalten im Betrieb zu verbessern.
Warum Referenzen wichtig sind
Technische Schulung und Prozessunterstützung leben von Vertrauen.
Ein Betrieb muss sicher sein, dass der Trainer oder Berater nicht nur Begriffe kennt, sondern echte Werkstatt- und Fertigungssituationen versteht.
Deshalb stehen bei Fimano-AWT Erfahrung, praktische Beispiele und ehrliche Einschätzung im Vordergrund.
Nicht jede Aufgabe lässt sich mit einem Seminar lösen.
Nicht jedes Bauteil eignet sich für jedes Verfahren.
Nicht jede Investition lohnt sich.
Genau diese Klarheit ist Teil meiner Arbeit.
Arbeitsweise
Meine Arbeitsweise ist direkt, praxisnah und lösungsorientiert.
Zuerst wird die Aufgabenstellung verstanden. Danach wird geklärt, welche Maßnahme wirklich sinnvoll ist:
- offenes Seminar
- Inhouse-Schulung
- Praxistag
- Prozessanalyse
- Bauteilversuch
- Schweißerqualifizierung
- Verfahrensprüfung
- Arbeitssicherheitsunterweisung
Dabei geht es nicht darum, möglichst viel zu verkaufen, sondern die passende Lösung zu finden.
Sie möchten wissen, ob Fimano-AWT zu Ihrer Aufgabe passt?
Beschreiben Sie kurz Ihre Situation.
Ob Seminar, Prozessproblem, Richtaufgabe, Laserhandschweißen oder Arbeitssicherheit: In einem ersten Gespräch lässt sich meist schnell klären, welcher Weg sinnvoll ist.
